Maschinell erstellt. Alle Angaben ohne Gewähr. Auf der Originalseite kannst du die Details gegenchecken.
Preisinfo (Ohne Gewähr)
Preisinformationen nicht verfügbar
Prometheus – gefeiert nicht zuletzt von Goethe in seiner berühmten Hymne von 1774 – ist der Titan, der den Menschen das Feuer brachte, gegen Göttergebot und selbst unter Androhung von Strafe. Wenn Beethoven ihm 1801 eine Ballettmusik widmet, dann sicher nicht von ungefähr. In der Gestalt des Lichtbringers kulminieren die Ideale der Aufklärung, der Emanzipation des freien, rationalen Subjekts von autoritärer Herrschaft und ungerechten Denkverboten. Im realen Leben setzte Beethoven nach 1800 ähnliche Hoffnungen auf den französischen Feldherrn Napoleon, der mit seinen Truppen die Ideale der Französischen Revolution von »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« nach ganz Europa bringen sollte. Seine Dritte Sinfonie »Eroica« wollte er ursprünglich mit dem Titel »Buonaparte« und einer entsprechenden Widmung versehen – nahm die Ehrung allerdings wutentbrannt zurück, als Napoleon sich 1804 zum Kaiser der Franzosen krönte. Der Triumph der Musik über alle Despoten blieb dem Werk unbenommen. Im großen Finalsatz – bestehend vor allem auf Variationen, deren Hauptsatz der Ballettmusik aus »Die Geschöpfe des Prometheus« entspringt – gipfelt die »Eroica« in der heroischen Tonart Es-Dur: der Sieg des aufgeklärten, des »prometheischen« Individuums im Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit.
BESETZUNG
Le Concert Olympique Orchester
Kit Armstrong Klavier
Jan Caeyers Dirigent
PROGRAMM
Ludwig van Beethoven
Die Geschöpfe des Prometheus op. 43
Johann Sebastian Bach
O Mensch, bewein’ dein’ Sünde groß BWV 622
Johann Sebastian Bach
Wachet auf, ruft uns die Stimme BWV 645
Johann Sebastian Bach
In dir ist Freude BWV 615
sowe weitere Choralvorspiele von J.S. Bach
- Pause -
Ludwig van Beethoven
Die Geschöpfe des Prometheus op. 43
Ludwig van Beethoven
Finale. Allegro molto
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Prometheus – gefeiert nicht zuletzt von Goethe in seiner berühmten Hymne von 1774 – ist der Titan, der den Menschen das Feuer brachte, gegen Göttergebot und selbst unter Androhung von Strafe. Wenn Beethoven ihm 1801 eine Ballettmusik widmet, dann sicher nicht von ungefähr. In der Gestalt des Lichtbringers kulminieren die Ideale der Aufklärung, der Emanzipation des freien, rationalen Subjekts von autoritärer Herrschaft und ungerechten Denkverboten. Im realen Leben setzte Beethoven nach 1800 ähnliche Hoffnungen auf den französischen Feldherrn Napoleon, der mit seinen Truppen die Ideale der Französischen Revolution von »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« nach ganz Europa bringen sollte. Seine Dritte Sinfonie »Eroica« wollte er ursprünglich mit dem Titel »Buonaparte« und einer entsprechenden Widmung versehen – nahm die Ehrung allerdings wutentbrannt zurück, als Napoleon sich 1804 zum Kaiser der Franzosen krönte. Der Triumph der Musik über alle Despoten blieb dem Werk unbenommen. Im großen Finalsatz – bestehend vor allem auf Variationen, deren Hauptsatz der Ballettmusik aus »Die Geschöpfe des Prometheus« entspringt – gipfelt die »Eroica« in der heroischen Tonart Es-Dur: der Sieg des aufgeklärten, des »prometheischen« Individuums im Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit.
BESETZUNG
Le Concert Olympique Orchester
Kit Armstrong Klavier
Jan Caeyers Dirigent
PROGRAMM
Ludwig van Beethoven
Die Geschöpfe des Prometheus op. 43
Johann Sebastian Bach
O Mensch, bewein’ dein’ Sünde groß BWV 622
Johann Sebastian Bach
Wachet auf, ruft uns die Stimme BWV 645
Johann Sebastian Bach
In dir ist Freude BWV 615
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Ludwig van Beethoven
Die Geschöpfe des Prometheus op. 43
Ludwig van Beethoven
Finale. Allegro molto