Maschinell erstellt. Alle Angaben ohne Gewähr. Auf der Originalseite kannst du die Details gegenchecken.
Preisinfo (Ohne Gewähr)
Preisinformationen nicht verfügbar
Franz Liszt war gewiss kein Musiker »für ruhige Staatsbürger und gemütliche Schlafmützen« (Heinrich Heine) – und das ist sowohl musikalisch als auch politisch zu verstehen! Der polyglotte Virtuose war nicht nur ein Meister rasanter Ton-Ergüsse, sondern auch ein erklärter Europäer mit gesellschaftlichen Idealen. Als die Unabhängigkeitsbestrebungen der Ungarn im Jahr 1849 von den Österreichern brutal zerschlagen wurden, reagierte Liszt mit der Komposition »Ungarischer Rhapsodien«. Inspiriert von der Folklore seiner Heimat, schrieb er eine betont »freie« Musik von geradezu explosiver Kraft – was zumal in der Orchesterbearbeitung deutlich wird.
Unter Alan Gilberts Händen schäumen die Wellen und fliegen die Funken daraufhin noch weiter – jetzt allerdings ganz unpolitisch naturverbunden: »Stürmisch und wechselhaft wie das Meer« sei sein Werk, sagte Claude Debussy über die »Sinfonischen Skizzen« namens »La Mer«, einen orchestralen Meilenstein des so genannten »Impressionismus«. Die Unbeständigkeit, das Schillernde und Verschwommene des flüssigen Elements entsprach dabei genau dieser musikalischen Ästhetik.
Den Abschluss im Konzert macht dann jenes Stück, das kein Geringerer als Igor Strawinsky einmal als »eines der schönsten Produkte in der gesamten französischen Musik« bezeichnete: Maurice Ravels Ballett »Daphnis et Chloé«. Das Werk entstand im Auftrag des berühmten Impresarios Sergej Diaghilew für die »Ballets Russes« und basiert auf einem Hirtenroman des spätgriechischen Dichters Longos. Ravel schwebte entsprechend »ein ausladendes musikalisches Fresko voll Hingabe an das Griechenland meiner Träume« vor. Die Konzertsuite Nr. 2 vereint die bekanntesten Nummern aus dem Ballett, darunter »Lever du jour« (Tagesanbruch) und »Danse générale«.
BESETZUNG
NDR Elbphilharmonie Orchester Orchester
Alan Gilbert Dirigent
PROGRAMM
Franz Liszt
Ungarische Rhapsodie cis-Moll S 244/2
Claude Debussy
La mer
Maurice Ravel
Daphnis et Chloé

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Franz Liszt war gewiss kein Musiker »für ruhige Staatsbürger und gemütliche Schlafmützen« (Heinrich Heine) – und das ist sowohl musikalisch als auch politisch zu verstehen! Der polyglotte Virtuose war nicht nur ein Meister rasanter Ton-Ergüsse, sondern auch ein erklärter Europäer mit gesellschaftlichen Idealen. Als die Unabhängigkeitsbestrebungen der Ungarn im Jahr 1849 von den Österreichern brutal zerschlagen wurden, reagierte Liszt mit der Komposition »Ungarischer Rhapsodien«. Inspiriert von der Folklore seiner Heimat, schrieb er eine betont »freie« Musik von geradezu explosiver Kraft – was zumal in der Orchesterbearbeitung deutlich wird.
Unter Alan Gilberts Händen schäumen die Wellen und fliegen die Funken daraufhin noch weiter – jetzt allerdings ganz unpolitisch naturverbunden: »Stürmisch und wechselhaft wie das Meer« sei sein Werk, sagte Claude Debussy über die »Sinfonischen Skizzen« namens »La Mer«, einen orchestralen Meilenstein des so genannten »Impressionismus«. Die Unbeständigkeit, das Schillernde und Verschwommene des flüssigen Elements entsprach dabei genau dieser musikalischen Ästhetik.
Den Abschluss im Konzert macht dann jenes Stück, das kein Geringerer als Igor Strawinsky einmal als »eines der schönsten Produkte in der gesamten französischen Musik« bezeichnete: Maurice Ravels Ballett »Daphnis et Chloé«. Das Werk entstand im Auftrag des berühmten Impresarios Sergej Diaghilew für die »Ballets Russes« und basiert auf einem Hirtenroman des spätgriechischen Dichters Longos. Ravel schwebte entsprechend »ein ausladendes musikalisches Fresko voll Hingabe an das Griechenland meiner Träume« vor. Die Konzertsuite Nr. 2 vereint die bekanntesten Nummern aus dem Ballett, darunter »Lever du jour« (Tagesanbruch) und »Danse générale«.
BESETZUNG
NDR Elbphilharmonie Orchester Orchester
Alan Gilbert Dirigent
PROGRAMM
Franz Liszt
Ungarische Rhapsodie cis-Moll S 244/2
Claude Debussy
La mer
Maurice Ravel
Daphnis et Chloé